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Wie alles anfing…

Vielleicht mal ein kleiner Rückblick und ein wenig darüber, wie ich auf Paul Washer stieß und wie es zu dem kam, was man heute auf der website und hier im Blog so sehen und lesen kann. Nun, dazu sei vielleicht erst einmal was von meinem Hintergrund gesagt. Ich habe eine gewissermaßen christliche Prägung genossen, meine Eltern sind gläubige Christen und haben wert darauf gelegt, uns Kindern den Glauben zu vermitteln. Ich hatte also Zeit meines Lebens immer was mit Bibel und Gott und Jesus zu tun. Groß geworden bin ich in einer charismatisch geprägten Gemeinde, ich hab als Kind u.a. die Auswirkungen des so genannten Toronto-Segens erlebt, also live miterlebt, was in richtig “charismatischen” Gottesdiensten so los sein kann. Dieser – so muss ich heute leider sagen – ganze Zirkus hatte für mich nie eine Anziehung, aber was mich in meiner Jugend viel bewegt hat, war die Frage, ob es Gott gibt oder nicht. Da erinnere ich mich an viele Gespräche mit meinem Vater über die Entstehung des Welt, über die Frage, ob die Schöpfung Zufall sein könne usw..


Nun, ich will jetzt nicht meine Bekehrung beschreiben, aber nach einem langen Ringen fand ich dann zum Herrn Jesus. Nach und nach hab ich auch manche Glaubensgeschwister kennen gelernt, durch die ich auch einiges Lernen konnte, was mir wirklich eine große Hilfe war und nun, ich hab sehr vieles in mich aufgesogen. Ich habe sehr viele Predigten gehört – vor und nach meiner Bekehrung. Heute ist das nicht mehr so, heute bin ich mehr auf die Schrift fixiert und dabei, sie verstehen zu lernen, sie tiefer verstehen zu lernen. Und ich höre eigentlich im Verhältnis nur noch sehr wenige Predigten.

Wie dem auch sei, irgendwann – das war vor vielleicht 2 ½ Jahren, da bin ich auf Paul Washer gestoßen. Das war zu Zeiten als es die sogenannte „Shocking Message“ nur in Englischer Sprache gab und wo noch keiner je daran gedacht hätte, dass die auch mal ins Deutsche übertragen werden müsse. Und diese Predigt war meine erste Begegnung mit diesem Mann namens Paul Washer und es war nicht meine Letzte. Aber um ehrlich zu sein, ich habe sehr, sehr lang gebraucht, um zu verstehen, was Paul Washer denn überhaupt sagen will. Sicher, damals war mein Englisch schlechter und ich hatte viel weniger biblisches, theologisches Hintergrundwissen und diese Gedankengänge waren mir völlig neu und ich konnte sie zuerst sehr lange – nicht recht einordnen.

Ich war sicher auch leicht geschockt. Sicher, ich wusste, dass es viele Namenschristen gibt etc. und das war mir ja schon klar, aber die Art wie Paul Washer einen Christen von der Schrift her definierte, wie er erklärte, was es bedeutet, Christ zu sein, das war mir völlig neu. Ich hatte so was nie gehört. Aber inzwischen bin ich mehr denn je davon überzeugt, dass es das auf den Punkt bringt, vor allem, weil ich diese Gedanken auch in der Schrift wiedergefunden habe ( man denke an die Stelle in Titus 2, ab 11 ) . Jedenfalls hab mir dann mehr Paul Washer-Predigten besorgt, vor allem eben als MP3 zum anhören und immer wieder mal hab ich mir eine davon angehört, das ging bestimmt ein halbes Jahr so. Ich war noch voll drin in einem doch recht oberflächlichen Verständnis von Gott, dem Herrn Jesus und allem, aber so langsam vertieften sich manche Dinge u.a. auch durch diese Predigten.

Und nun, eines Tages – war für eine Woche vereist – da hat mich eine Predigt so getroffen wie das selten der Fall war. ( bzw. es waren mehrere Predigten, die ich aber bis heute nicht übersetzt habe ). Und nun, ich war dann so „feurig“, dass ich am Wochende – zu Hause mich gleich hingesetzt hab und eines meiner ersten Videos aus einer Predigt gebastelt habe. Das Video gibt es heute noch, aber nimmer auf meinem Kanal, aber woanders sieht man das noch im Original:

http://www.youtube.com/watch?v=wTygBrUbFsc

Deutsch ( „Wie Gott führt“ )

So hat es angefangen, dass ich Videos von Paul Washer hochgeladen habe. Wohl gemerkt, englische Videos von Paul Washer, kein Gedanke an deutsche Untertitel. Nun, ich hatte dann so vier oder fünf englische Paul-Washer-Videos gemacht, bis mir irgendwie die Idee kam: Eigentlich sollte man da doch mal was auf deutsch machen. Damals, auf meinem alten Windows XP-Rechner, wo ich nur den Windows Movie Maker zur Verfügung hatte, hab ich mir dann überlegt, wie ich das mit den Untertiteln machen könnte. Und ich hatte mehr oder weniger ein großes Problem. Was mache ich, wenn ich weiße Untertitel habe und Paul Washer ein helles Hemd trägt? Nun, das Problem war, dass man die Untertitel so schlicht nur sehr schlecht lesen konnte. Heute ( dank der „Spende“ eines Bruders, der mir ein vernünftigeres Video-Schnittprogramm zukommen ließ ) hab ich dieses Problem nicht mehr, aber das war damals wirklich schwierig, weil so was wie Videos deutsch zu untertiteln, so was hatte ich ja nie zuvor gemacht und das war schon etwas seltsam. Aber ich hab mir dann einen Videoausschnitt ausgesucht und es dann übersetzt. Nun, das war sicher nicht meine beste Übersetzung und es hat sicherlich hier und da noch gehakt, aber ich hatte tatsächlich mein erstes Video übersetzt. Das kann man heute noch hier finden:

http://www.youtube.com/watch?v=eNQ6Y9WrgOo

Dieses Video hat es zwar nie zu großer Berühmtheit gebracht, aber es war ein Anfang. Und nach und nach hab ich mehr übersetzt. Immer nur kurze Auschnitte, einen nach dem anderen. Und eines Tages entschloss ich mich, mal eine ganze Predigt vollständig zu übersetzen. Wenn ich das mal so sagen darf – eine ganze Predigt zu übersetzen, das kann einen wirklich schlauchen, einfach, weil es ziemlich viel Mühe macht. Ich bekomme manchmal so viele Vorschläge, ob ich nicht mal diese Predigt oder jene Predigt übersetzen könnte. Ich möchte mal nur an dieser Stelle sagen: Ihr wisst nicht, worum ihr da bittet. Für eine 60 – minütige Predigt brauche ich für Übersetzen und untertiteln bestimmt zwischen 15 und 25 Stunden. Es kostet viel Zeit. Ja, ich hab das alles über einen sehr langen Zeitraum – nach und nach – gemacht, aber das Übersetzen einer ganzen Predigt geht nicht unbedingt mal geschwind nebenbei von der Hand. Nun, um wieder darauf zurück zu kommen, ich habe tatsächlich dann entschlossen, eine bestimmte Predigt in voller Länge zu übersetzen. Nun, diese ist inzwischen recht oft angeschaut worden und ich hab längst noch einmal eine überarbeitete Fassung hochgeladen und trägt den prägnanten Titel „Shocking Message“.

Und nun, ich hab mir recht lange überlegt, ob ich mich an die Übersetzung von dieser Predigt wagen sollte. Aber es hat mich wirklich geplagt damals: Ich dachte: Diese Predigt ist so stark, aber leider gibt es das nicht auf Deutsch. Kann das nicht mal jemand ins Deutsche bringen? Und irgendwann dachte ich? Wenn nicht ich, wer dann? ( Nun, heute weiß ich, dass ich nicht der einzige war, der diese Idee hatte, sondern, dass es einfach so war, dass ich der Erste war, der diese Idee umgesetzt hatte ) .

Für die, die sie nicht kennen, die Shocking Message in 3 Minuten zusammengefasst.

Nun, es sind inzwischen sehr viele Videos geworden, ich hab das alles so nicht geplant gehabt und ich weiß, dass es vielen Leuten in vielfacher Weise geholfen hat.

Ich für mich kann sagen, dass mich die Predigten letztlich dazu bewegt haben, mich mehr mit der Schrift zu befassen, nicht einfach oberflächlich über einen Text zu gehen, sondern wirklich begreifen zu wollen, was ein Text aussagt. Nicht, um dann prahlen zu können, wie gut ich meine Bibel verstehe, das wäre sehr armselig, sondern um dadurch meinen Gott wirklich zu kennen.

Ich denke mal an Hebräer 1, 1-2

Nachdem Gott vor Zeiten manchmal und auf mancherlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, welchen er zum Erben von allem eingesetzt, durch welchen er auch die Weltzeiten gemacht hat;

Und die Frage an mich: Wer ist dieser Sohn, durch den Gott in zuletzt gesprochen hat? Was bedeutet es, dass Gott durch seinen Sohn gesprochen hat? Was hat er durch seinen Sohn gesprochen?

Versteht mich nicht falsch, oberflächlich kann ich einiges dazu sagen und erklären, aber in der Tiefe zu beantworten, wer dieser Gott ist, wer dieser Sohn ist, durch den er gesprochen hat und was dieser Sohn getan hat, davon bin ich noch weit entfernt und ich sehne mich danach, es tiefer zu verstehen. Warum? Weil ich weiß, dass eine richtige Auffassung meines Gottes und seiner Erlösung, die ich wirklich begriffen habe, die ich wirklich verinnerlicht habe, mich mehr zu Gottes Ehre leben lässt, als ich es jetzt tue. Es geht letztlich um unsere Ewigkeit, das letzte Ziel, das wir letztlich anstreben, darum unserem Schöpfer zu begegnen, darum was das aller aller Wichtigste ist, was man sich nur vorstellen kann, dem großen Schöpfer zu begegnen, dem zu begegnen, dem alle Macht gegeben ist, im Himmel und auf Erden, dem zu begegnen, dem sich eines Tages jedes Knie beugen wird und dem gegenüber jede Zunge bekennen wird, dass er Herr ist.

Und das ist mein Anliegen für diese Videos, die ich hochlade, dass sie uns dazu treiben, ebenso wie es gute Brüder und Schwestern im Glauben tun, mehr unseren Gott erkennen zu wollen, heiliger Leben zu wollen für den, der uns errettet hat und noch nicht fertig mit uns ist, sondern weitergehen will mit uns bis in die Herrlichkeit. Wisst ihr, was das bedeutet? Ich meine, es geht hier nicht um ein bisschen Lebenshilfe, sondern es geht um den ganzen und alleinigen Grund unseres Seins, es geht im tiefsten um den Sinn unseres Lebens, es geht um alles oder nichts. Ist uns das klar?

Liebe Grüße an dieser Stelle von mir an alle Brüder und Schwestern.

Vielleicht noch abschließend sinnbildlich ein Video-Ausschnitt, der für viele meiner Videos steht und die Richtung und Intention zeigt, die ich damit einschlagen möchte, nämlich immer wieder unseren Blick auf den lebendigen Gott zu richten.

http://www.youtube.com/watch?v=lct1wDMOcg4

( in voller Länge )

Gerecht in IHM

Gerecht in Christus

Lasst uns den Text betrachten

Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden. ( 2. Korinther 5, 21 )

Ich möchte, dass ihr darüber tief nachdenkt. Er kannte keine Sünde. Seht ihr das Wunder hierin? Ich will, dass ihr folgendermaßen darüber nachdenkt. Das jetzt besonders an die Prediger gerichtet, die meinen, sie hätten einen Zustand sündloser Vollkommenheit erreicht, oder an die Christen, die meinen, dass sie niemals sündigen. Man sage ihnen einfach das:

Es gab nie auch nur einen Moment in deinem Leben, sowohl als Heide als auch als Christ, in dem du Gott so liebtest, wie er geliebt werden sollte.

Eines Tages fragte mich jemand: “Was ist die größte Sünde?”

Ich sagte: “Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Ich schätze, da muss ich einmal darüber nachdenken.” Ich dachte für einen Moment drüber nach und sagte: “Ich denke, die größte Sünde ist die, das größte Gebot zu brechen. Und das größte Gebot ist, den Herrn deinen Gott zu lieben, von ganzem Herzen, mit ganzem Denken und ganzer Kraft”.

Ich bin heute hier, euch zu sagen, dass ihr das niemals auch nur einen Moment geschafft hättet. And doch….Hört mir zu. Es gab nie einen Moment, in dem der Herr Jesus Christus, den Herrn, seinen Gott nicht von ganzem Herzen, ganzen Denken und ganzer Kraft geliebt hätte. Das bringt Gehorsam auf eine ganz neue Ebene, oder? Das bringt sündlose Perfektion auf eine ganz neue Ebene. Es hat niemals einen Moment oder einen Gedanken oder eine Tat in Jesus Leben gegeben, wo er den Herrn seinen Gott nicht mit jeder Faser seines Seins geliebt hätte. Wenn wir also sagen, dass er keine Sünde kannte, dann ist das zutiefst erstaunlich. Es gab nie einen Moment oder eine Tat in deinem Leben, wo du ALLES zur Ehre Gottest getan, gedacht und gesprochen hast. Und doch gab es keinen Moment in Leben deines Erlösers, in dem er nicht alles zur Ehre Gottes tat. Das ist die wunderbare Natur des Lebens Christi: Von seiner Geburt an bis zum Tod liebte er jeden Moment den Herrn seinen Gott von ganzem Herzen, mit ganzem Denken und mit ganzer Kraft. Und alles, was er tat, sei es “nur” Essen oder Trinken, das tat er zur Ehre seines Vaters.

Ich hab jetzt bereits genug gesagt, dass man sich hinsetzen könnte und die ganze nächste Woche darüber nachdenken könnte. Es ist genug Wahrheit und Erhabenheit in dem, was wir gerade gehört haben, uns über den Erdball zu treiben und millionenfach zu missionieren. Die Größe, die Hoheit, die Erhabenheit des Menschen Christus Jesus.

Aber nun steht hier: “Er machte den, der von keiner Sünde wusste, zur Sünde”. Was bedeutet das? Wisst ihr? Ihr könnt viele Dinge sagen. Könnt ihr sie auch erklären? Was bedeutet es, dass Christus zur Sünde wurde? Bedeutet es, dass er an diesem Kreuz verunreinigt wurde? Dass er verschmutzt wurde? Dass er in seinem Wesen, in seiner Person etwas verdorbenes, abscheuliches, sündiges wurde? Was bedeutet es, dass er zur Sünde gemacht wurde?

Die Antwort findet sich im selben Text. Seht euch Vers 21 an.

“Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden”. Wie wurde Christus zur Sünde? Wie wurde er zur Sünde gemacht? Nun, wie werden wir denn gerecht gemacht, wenn wir das Evangelium glauben. Hier liegt also eure Antwort.

In dem Moment, in dem eine Person dem Evangelium glaubt, da wird sie nicht zu einem gerechten Wesen. Es ist also nicht so, dass im Moment, in dem eine Person glaubt, ihre ganze Person, ihr ganzes Wesen in einer Weise transformiert wird, dass sie vollkommen gerecht wird als ein Wesen, das niemals wieder sündigt. So etwas kennt die Bibel nicht. Wir bekommen nicht eine besondere Gnade einverleibt, die uns über Sünde völlig erhaben macht. Im Moment, in dem du dich bekehrt hast, bist du nicht zu einem gerechten Wesen geworden und ich kann es beweisen: Du sündigst immer noch.

Was geschah, war, dass im Moment, in dem du an Christus geglaubt hast, in einem juristischen Sinn vor Gottes Thron gerecht erklärt worden bist. Es war eine Erklärung in juristischem Sinne vor dem Thron Gottes. Du BIST gerecht, aber nicht wegen deiner eigenen Tugend, nicht wegen deines eigenen Verdienstes, sondern wegen der Tugend und den Werken eines anderen, nämlich wegen Jesus Christus, dem Herrn.

Wenn du also an den Herrn Jesus glaubst, bist du in einem juristischen Sinne gerecht erklärt vor dem Thron Gottes und – hier ist das wichtige Wort – Gott sieht uns als gerecht an, als vollkommen gerecht in Christus.

Die andere Seite der Medaille ist: Wiedergeburt, die in diesem Interview zur Sprache kommt

Bevor Henoch weggenommen wurde, war er Gott wohlgefällig.

Du könntest alles an Motivation im christlichen Leben wegnehmen und es nur mit einer Sache ersetzten: Du könntest 24 Stunden jeden wachen Moment mit der größten Motivation leben, einfach nur Gott wohlgefällig zu leben. Nicht große Taten zu vollbringen, nicht eine wichtige Person in der Christenheit zu sein, nicht weit bekannt und geachtet zu sein, sondern einfach eine Sache: Ich verlange nur eine Sache vom Herrn und das ist, ihm wohlgefällig zu sein. Nicht sich selbst Freude zu bereiten, nicht andere zufrieden zu stellen, aber Gott zu gefallen. Dein einziges Ziel. Welche Probleme würde das lösen? Absolut alle Probleme würde das lösen!

Du sagst: Würde das meine Ehe retten. Ja, würde es, denn das Problem in deiner Ehe ist, dass du ständig versuchst, dich selbst glücklich zu machen. Wenn du es zum Ziel gemacht hättest, Gott zu gefallen, hättest du dieses Egoismus-Problem nicht mehr. Würde es meine Beziehungen retten. Nun, wahrscheinlich würde es das. Würde ich ein besserer Vater sein? Ja! Würde ich eine bessere Mutter sein? Ja! Würde es meine Gemeinde besser machen? Ja! Wenn du nur dieses eine Ziel hast, ein Verlangen, Gott zu gefallen! Wonach sehnst du dich?

Nun, ich will Theologie studieren und einen Dienst haben! Ach, wirklich? Und was ist, wenn Gott keines dieser Dinge will? Ich will aufs College und einen Job bekommen und … Ach, wirklich?

Wir haben manchmal solche Macher, solche Typen in der Christenheit, die einfach wissen, wie man Dinge in Gang bringt, die wissen wie die Dinge laufen und wie sie motivieren müssen und manchmal rede ich mit diesen Typen und sie fragen: Was ist deine Vision für heartcry ( Anmerkung des Übersetzers – Der Name des Missionswerkes von Paul Washer ) -Was? – Was ist deine Vision für heartcry? – Jesus Christus? – Nein, nein, nein! Was willst du tun? ähh… nun, du bekommst ein wenig das Zittern, wenn sie dich so was fragen … hmmm… morgens aufstehen und beten? Und dann will ich in der Bibel lesen und dann meine Frau lieben, wenn sie die Treppe herunterkommt und dann will ich mit meinen Kindern spielen und Ian’s Bibelvers ansehen und dann werd ich in die Gemeinde gehen und mit Derren beten. – Nein! Was ist deine Vision? – Und ich sage: Ich habe keine Vision außer Jesus Christus, ich will nichts sein, ich will kein dicker Fisch sein, ich will nicht wichtig sein, ich will nicht die Welt erobern, ich will einfach nur heute Gott wohlgefällig sein und das ist genug! Das reicht. Und ich ringe genug mit diesem Ziel, warum sollte ich mir noch ein weiteres schaffen?

Je mehr ich mit dem Herrn wandle, verstehe ich, das was Jesus gesagt hat, wie die Kinder zu werden, das ist wirklich wichtig. Sollten wir eine Vision haben außer Christus? Ist er nicht unsere himmlische Vision? Sollten wir Pläne schmieden? Was für Pläne? Terminplaner. Sie funktionieren nicht so gut, wenn man seinen Dienst plant. Ich weiß um die Notwendigkeit, Dinge zu organisieren, ich weiß, dass man sich absprechen sollte, aber was ich sagen will, ist einfach das: So oft werden wir uns Pläne, Systeme und alles mögliche basteln, was wir tun wollen und wir sein wollen und selbst im Namen des Herrn. Und das ist alles so sinnlos und stürzt wieder ein und Gott wird es zerstören und sagen: ich will nur das von dir: Wie wäre es, wenn wir heute Abend nur diese eine Sache fassen könnten: Ich will dem Herrn wohlgefällig sein! Wenn wir wieder gehen, wenn wir auch noch sitzen und hier diese Botschaft hören: Meine Gedanken, ich will, dass sie dem Herrn gefallen! Und wenn ich hier herumlaufe und Brüdern und Schwestern im Herrn begegne in dieser kurzen Gemeinschaft, dann will ich nur eines: Ich will dem Herrn dabei wohlgefällig sein, und wenn ich heute Abend am Tisch hocke vor diesen wunderbaren Keksen, die du gemacht hast, würde ich sagen, dann will ich dem Herrn gefallen! Und das ist alles, was ich will und dann will ich zu Bett gehen. Das ist es. Und es ist so anders als das, was heute als evangelikale Christenheit vermarktet wird.

Er war dem Herrn wohlgefällig und er war dem Herrn wohlgefällig, bevor er starb! Das ist so eine Ermutigung für mich! So eine Ermutigung. Ich möchte dir was zeigen. Manchmal, wenn wir über die Heiligen des Alten Testaments hören und über solche Sachen, dann sprechen wir sie irgendwie fast heilig, wir machen sie zu Leuten, die sie nicht waren. Wir denken zu hoch von Menschen. Wenn ich auf Henoch schaue und über ihn nachdenke. Was er für ein Mensch als ein junger Nachfolger Jahwes? Und wie war er? Ist er wahrscheinlich nicht wie ich auch gestolpert? Hat er nicht wahrscheinlich wie ich herum gemeckert? Hatte er nicht all die Fehler, die ich habe? Hatte er nicht ein Leben des Wandels mit Gott? Nur, dass er hunderte Jahre davon hatte ^^ . War es nicht ein Wachstumsprozess? Aber am Ende war er so wohlgefällig für Gott, dass Gott ihn weg nahm!

Ich liebe, was ein alter Prediger sagte. Ihr habt das wahrscheinlich tausend mal gehört, aber diese Erklärung davon werde ich nie vergessen, als ein kleiner Junge hörte ich ihn damals. Er sagte: Nun, das ist sehr einfach, zu erklären. Henoch gewöhnte sich so sehr daran, mit Gott zu wandeln, jeden Tag wandelten sie miteinander, wieder und wieder und eines Tages vergaß Henoch einfach, wie weit er von zu Hause weg war und Gott sagte zu Henoch: Du bist jetzt näher an meinem Haus als an deinem Haus. Komm einfach mit mir heim.

Ich sehe das und ich habe das Vorrecht in meinem Leben gehabt, solche Männer zu kennen, alte, alte Männer und alte, alte Frauen, Heilige Gottes und sie tragen auf sich selbst dieses Zeichen. Eines Tages sagte ein College-Student zu mir: Sie sind ein Mann Gottes! Ich sagte: Nein, ich bin ein Junge Gottes, ich bin 42, man muss 65 sein, um ein Mann Gottes zu sein. Sie tragen an sich selbst dieses Zeugnis mit Gott gewandelt zu sein. Sie tragen an sich selbst dieses Zeugnis, von Gott geliebt worden zu sein und selbst gezüchtigt worden zu sein von Gott. Sie sind zerbrochen, sie sind anders, sie glühen und dann gehen sie um mit ihm zu sein.

Das gibt mir große Hoffnung. Nun bin ich im mittleren Teil meines Lebens, ich bin gerade erst ein Stückchen länger als 20 Jahre mit dem Herrn gewandelt und da ist genug in meinem Leben, mich zu entmutigen, dass ich nie großen Fortschritt mache. Aber es ist die Schrift, die mich aufruft, zu hoffen, dass ich Fortschritt machen werde, dass am Ende meiner Tage Paul Washer Gott wohlgefällig war, weil es etwas ist, wonach der Herr auch danach schauen wird. Und er wird auch in deinem Leben danach schauen. Der, der ein gutes Werk begonnen hat, wird es auch vollenden. Er wird es zu Ende bringen, er wird es zu Ende schaffen. Er tat das in Henochs Leben und er wird das in unseren tun. Werdet nicht entmutigt, seid nicht entmutigt. Im Glauben erkennt, dass der, der in euch ein Gutes Werk begonnen hat, es auch vollenden wird.

Und in Vers 6 heißt es weiter: Ohne Glauben ist es nicht möglich, ihm zu gefallen. Nun, warum? Der Glaube oder auch der Mangel an Glaube, den wir haben in Bezug auf jeden,also jede Person ist eine Demonstration und Erklärung darüber, was wir über ihren Charakter glauben. Du sagst jemanden: Hör zu, ich weiß, wovon ich rede, vertrau mir darin, vertrau mir einfach. Und sie sagen: Ich weiß einfach nicht. Man sagt damit etwas über ihren Charakter, du sagst etwas über ihre Fähigkeit. Du verneinst nicht nur einfach, dass du etwas nicht tun möchtest, sondern du sagst damit, was du über ihren Charakter denkst. Es ist unmöglich, Gott zu gefallen, ohne Glauben! Denn wenn du keinen Glauben hast, sagst du: Gott ist nicht würdig, dass man ihm vertraut!

Und darüber haben wir letzten Abend geredet und das ist so wichtig. Viele Leute reden über Glauben und Gehorsam als ob es zwei verschiedene Dinge wären. Nun, in einem Sinne sind sie es, in einem anderen Sinne sind sie es nicht. Warum gehorche ich Gott? Weil es das Rechte zu tun ist? Das ist Gesetzlichkeit. Warum gehorche ich Gott? Weil ich ihn liebe? Ja, Jesus sagte das. Aber lasst uns ein anderes Element hier sehen: Ich gehorche Gott, WEIL ich ihm glaube. Er sagt mir, auf einen bestimmten Weg zu gehen oder er sagt dir, einen bestimmten Weg zu gehen. Du bist doch nicht gehorsam, einfach um gehorsam zu sein, sondern du gehorchst ihm, weil du glaubst, dass das, was er sagt, richtig ist! Wenn du Gott ungehorsam bist, dann schaust du zu ihm hoch und sagst, wie ich gestern Abend sagte, im Grunde zwei Dinge.

Erstens: Gott, du weißt es nicht richtig. Wenn du nicht gehorchst, sagst du: Gott, du verstehst das einfach nicht, du weißt einfach nicht wie heute die Welt ist, du behandelst Gott fast als seist du ein Teenager und Gott sei ein alter Großvater. Großvater, du lebst einfach in der Vergangenheit, du weißt nicht wirklich, was heute los ist und du kannst das nicht verstehen und ich kann deswegen nicht auf deinem Rat hören. Wenn du Gott nicht gehorchst, nachdem er dir einen bestimmten Lebenswandel gezeigt hat, sagst du: Gott, Du weißt nicht wirklich, was los ist. Oder du sagst: Gott, du weißt, was los ist, aber du bist böse. Du weißt, was richtig wäre, du weißt, was das beste wäre, aber du willst es mir nicht sagen. Du willst meine Freude stehlen, mein Leben zerstören und meine Freiheit mir wegnehmen.

Aber wenn Gott einen Weg aufzeigt in seinem Wort und wir diesem Weg gehorchen, dann sagen wir: Ich glaube, dass du ALLES weißt. Und dass kein Fehler in dir ist. Und ich glaube Gott, dass du gut bist und es ist überhaupt keine Dunkelheit in dir. Und was du mir sagst, ist das weiseste und beste, das ich tun kann und ich werde dir gehorchen, weil ich dir glaube.

Wenn du Gott glaubst, oder Gott nicht glaubst, schreist du aus, was du über seinen Charakter denkst. Er ist vertrauenswürdig oder eben nicht, er ist allwissend oder eben nicht. Deswegen ist Ungehorsam so gemein. Deswegen ist Ungehorsam so gotteslästerlich. Ich sagte das gestern, aber ich werde es nochmal sagen: Manchmal sind da in unseren Kreisen Leute da, die ständig über das Gesetz reden. Das Gesetz, das Gesetz, als sei es etwas, was wichtiger sei als Gott, als ob Gott sich ihm unterwerfen müsste. Ungehorsam ist nicht eine bösartig, schreckliche und üble Sache, einfach, weil eine Regel gebrochen wurde, sondern weil ein heiliger Gott angegriffen wurde. Einem Gott, der allem Gehorsam würdig ist, ist nicht gehorcht worden.

Freund von Jesus

Also, hab schon seit ner Weile nicht mehr richtig was geposted. Heute nur was kurzes. Nur ein kurzer Gedanke aus einem eigentlich viel längeren Video. Generell, wer Paul Washer mal „weniger hart“ predigen hören möchte, der kann sich diverse „teachings“ ansehen, die man z.B. auf der heartcry website unter folgendem Link ansehen kann.

http://donors.heartcrymissionary.com/videos/recent-teaching

Ich denke, und das hab ich schon oft betont, dass eine gewisse Balance und Ausgeglichenheit wichtig ist und folgender Clip sei einfach auch noch einmal ein Beitrag in diese Richtung.

Ich liebe, was Thomas Boston hier schreibt: „Er wurde heilig geboren für sie, lebte heilig für sie und starb für sie am Kreuz.

Wir müssen predigen, dass Christus für Gott starb. Aber viele jungen Männer, die davon fasziniert sind von dem Gedanken, dass Gott alles für seine Ehre tut, was wahr ist, haben in ihrer Selbstverführung vergessen, dass obwohl Christus zuerst und primär für Gott starb, dass er auch für  Menschen starb. Vergesse das niemals. Schaut, was Boston schreibt. „Er wurde heilig geboren für sie. Er lebte heilig für sie und er starb heilig für sie am Kreuz. Niemals gab es solch einen Akt der Freundschaft unter den Menschen, jemand, der den Zorn Gottes trägt an der Stelle eines anderen. Oh, wie er sie liebte.

Das nächste, was wir uns ansehen, und ich werde hier für manche zu mystisch klingen, aber das ist in Ordnung, Wir werden in der Erkenntnis des nächsten Satzes nur durch die nahe Gemeinschaft mit Gott wachsen. Dadurch, dass man die Schriften versteht, aber auch dadurch, dass man mit Gott wandelt. Jesus sagt: Ihr seid meine Freunde.

Ich hatte mal jemand, der größere Probleme mit seinen Söhnen hatte. Und der sagte mir das: Ich liebe meine Söhne, aber ich hab sie nicht gern. Und sie sind nicht meine Freunde.

Oft sagen wir: Gott liebt uns. Ich finde es erstaunlich, wie viele Menschen Tränen in den  Augen haben, wenn ich über diese Tatsache rede und ich weiß, dass sich das etwas daneben anhört und die Art und Weise, wie ich das erkläre, ist auf eine Weise falsch oder zumindest schwach. Wenn ich über Gottes Zuneigung gegenüber seinen Kindern rede, da verwende ich ein schwammiges Wort, aber ich weiß nicht, wie sonst:

Gott liebt dich nicht einfach nur. Er mag dich.

Manchmal kommen Menschen an einen Punkt, wo Liebe einfach etwas ist, was Gott tun muss – eine kalte berechnende Liebe, die auf Treue basiert, nach dem Motto: “Ich bin ein treuer Gott und ich muss dich lieben, weil ich meine Verheißungen erfülle.”

Aber als Kind Gottes hat Gott eine besondere Zuneigung zu dir. Er mag dich.

Eine andere Sache ist, und das ist eine wundervolle Art uns an etwas zu erinnern. Du bist ein Kind Gottes? Das ist gut. Lebst du wie ein Freund Gottes? Lebst du wie ein Freund Gottes? Abraham war Gottes Freund. Bist du Jesus Freund?

“Ich habe versucht, gerettet zu werden,
aber es hat nicht funktioniert”

Predigt gehalten von Tim Conway

Ihr könnt zu 2. Korinther 4 Vers 4 gehen. Ich werde es jetzt nicht selbst vorlesen, denn es ist nicht der Text, von dem aus ich predigen möchte. Aber es wird so was wie ein Sprungbrett sein. Hört zu. Ich habe am Freitag einen Anruf erhalten, der absolut pathetisch war. Ich meine damit, dass es herzzerreißend war. Eine junge Dame rief an und sagte: “Ich will gerettet werden” – Sie  hat richtiggehend geschluchzt. 20 Minuten lang. Sie hat die ganze Zeit durch geweint. Manchmal konnte ich nicht einmal ihre Worte verstehen. Sie hat so heftig geschluchzt. Wirklich so sehr, dass es für mich herzzerreißend war. Und hier ist das, was ich davon mitbekommen habe, von all dem, was sie mir erzählte:

“Ich will gerettet werden, aber ich denke, ich habe nicht genug Verlangen danach, gerettet zu werden” – In ihren stammelnden Worten, in ihrem Schluchzen konnte ich heraushören: ”Pastor, was soll ich denn tun. Soll ich Gott um mehr Verlangen bitten?” Weiterlesen »

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