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Du kannst Gott vertrauen.

Wenn Gott dich berufen hat, etwas zu tun, warum dann zu Menschen rennen? Warum es ihnen erzählen, warum von ihnen Unterstützung anfordern? Warum großartige Dinge über sich selbst sprechen, dass sie geben mögen. Wenn Gott dich berufen hat, etwas zu tun, wird er all deine Not entsprechend seiner Herrlichkeit ausfüllen. Und wie wir die Evangelisten im Fernsehen hören: Wenn ihr nicht unseren Dienst unterstützt, dann werden wir untergehen. Dann geht unter! Wenn Gott darin ist, so wird er dich tragen! Ich will einen Moment über Matthäus Kapitel 7 sprechen. Vers 7:

Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.

So viele junge Menschen und so viele ältere Menschen kommen entmutigt wegen diesem Vers zu mir. – Es funktioniert einfach nicht! Ich bete und bitte, aber Gott antwortet nicht. Das kann nicht bedeuten, was da steht. Und dann kommen all die Theologen, die sagen: Natürlich bedeutet es sehr wohl, was da steht, aber nur entsprechend Gottes Willen und Gott will heutzutage nichts mehr für irgendjemanden.

Das hier ist eine Verheißung und sie ist wahr! Ihr müsst den Zusammenhang verstehen, aber es ist wahr! Dieses Versprechen ist nicht für die, die sich einen Vorteil erhaschen wollen oder sich selbst groß machen wollen. Dieses Versprechen ist nicht für die, die vorankommen, fortschreiten wollen oder gar sich selbst bewahren wollen. Versteht ihr, was ich euch sage? Herr, wenn du Ehre für dich bekommst, dann lass mich untergehen. Es geht nicht um Selbstschutz, es geht nicht darum, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Dieses Versprechen ist für die, die mehr als alles andere Gottes Ehre und Gottes Willen suchen. Diese Verheißung ist für die, die ihre totale Schwachheit erkennen, solch ein himmlisches Ziel zu erreichen. Und das Versprechen ist für die, die durch Glauben an die Verheißungen und Versprechen Gottes klammern und ausharren bis Gott eingreift.

Die Verheißungen sind für die mit der rechten und guten Leidenschaft. Lasst mich ein paar Verse geben: So sollt ihr nun also beten: Unser Vater, der du bist in dem Himmel! Geheiligt werde dein Name. Es komme dein Reich. Dein Wille geschehe!

Seht ihr, diese albernen ganzen Sachen, die heute über Reichtum gesagt werden. Gott will dich reich machen und dir einen Mercedes geben und ein nettes Haus. Gott will, dass du es benennst und beanspruchst und es dir greifst und es alles für dich selbst bekommst. Lasst mich euch sagen, wie es wirklich läuft. Alles in unserem Leben als Christen ist innerhalb des Reichs der Himmel. Dem Königreich von Gottes geliebtem Sohn. Die Einstellung von denen, die korrekt beten, ist diese: Gott, wenn du Ehre für dich bekommst und dein Königreich voranbringen kannst, indem du mich segnest auf irgend ein Maß in irgend einer Weise, dann sei es so! Aber oh Gott, wenn dein Königreich vorangebracht wird und dein Name verherrlicht wird, wenn ich zu Pulver zermalen werde, dann sei es so! Das ist nicht ein Gebet für dich, sondern ein Gebet für ihn! Wir fragen nach ihm und nach dem Voranschreiten SEINES Königreiches! Eine andere Stelle sagt: ( Matthäus 6, 21-24 )

Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein. Das Auge ist des Leibes Leuchte. Wenn nun dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein.Wenn aber dein Auge verdorben ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein! Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

Ihr könnt nicht Gott UND irgend etwas anderem dienen! Das Problem ist mit eurem Auge! Denn das Auge offenbart die Leidenschaft des Herzen. Zeigt, wo der Schatz deines Herzens ist. Ich muss nicht dein Herz lesen können, ich muss einfach auf deine Augen acht haben. Worauf ist dein Auge gerichtet? Was ist das Ziel deines Lebens? Und ich will, dass ihr wisst, dass die größten Lebensziele nichts weiter als Götzendienst sein können! Nichts mehr als Götzendienst! Der Dienst ist einer der größten Götzen im Christentum. Erfolge im Reich Gottes zu feiern ist ein verwerflicher, zu verdammender, schrecklich gräulicher Götze. Eine große und wichtige Person zu werden, die auf Konferenzen spricht. Die Charismatiker, die haben ihre Helden, die Typen, die ihre Jackett ausschütteln können und Leute zum umfallen bringen. Die Southern Baptists haben ihre Helden. Ihr Erfolg im Dienst. Wie? Wenn man die größte Anzahl von Leuten und das größte Budget hat und die meisten Taufen. Und dann die reformierten Typen. Die haben ihre Helden. Die haben richtig große Köpfe mit richtig großen Gehirnen, die viele Dinge wissen. Jeder scheint zu versuchen, ein Held zu sein oder in den inneren Kreis zu gelangen.

Das Auge richtet sich auf eine Sache. Ich liebe Whitefield. Keine Bewegung begann mit Whitefield, denn als er starb, sagte er: Lasst mich sterben und meinen Namen mit mir! Christus nur! Du musst deine Motive beurteilen, du musst deine Motive prüfen und dich fragen: Warum tue ich das? Die meisten studieren die Bibel um eine gute Predigt zu bekommen, eine gute Predigt, damit sie eine offene Tür bekommen. Studiere die Schrift um Gott zu kennen! Betet, dass Gottes Reich voranschreitet, manche von euch jungen Männern habt gebetet: Gott benutze mich, Gott benutze mich! Was ihr beten solltet: Gott, benutze meinen Zimmerkollegen, lass mich seine Koffer mein ganzes Leben lang tragen! Gott wird alles denen geben, die IHN fragen, wenn ihr Herz in diese Richtung zeigt: Matthäus 6, 33

Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles hinzu gelegt werden.

Geht mit mir in den ersten Korinther 10, 31

Ob ihr esset  oder trinket oder was ihr tut, so tut es alles zu Gottes Ehre!

Und der ganze Gedanke ist dieser: Das volle Ziel eures Lebens ist eine einzige Sache, dass Gott verherrlicht wird, das sein Reich sich ausbreitet, wenn du in diese Richtung gehst, wenn dein Herz wirklich dort ist, zuerst nur sein Königreich zu verfolgen, dann wird alles, was du mit dieser Leidenschaft bittest, mit diesem Ziel, dann wird er es dir geben. Alles, was notwendig ist, dass der Name Gottes verherrlicht wird, alles, was notwendig ist, dass das Königreich vorankommt, ist euer! Absolut alles! Die Verheißung ist für die mit der richtigen Leidenschaft, das Versprechen ist für die Schwachen! Die Verheißung gehört den Schwachen! Junger Mann, du wirst kaum zustimmen darin, dass du nichts selbst tun kannst, du hast keine Ahnung, du weißt nichts. Es braucht so viele Jahrzehnte, in denen all deine Kraft zerstört wird, du hast keine Ahnung, was das bedeutet, selbst die, die älter sind und dem Herrn schon länger dienen als ich lebe. Es ist ein langer Lernprozess. Was tut Gott? Er tut solch ein Werk der Zerstörung in unseren Leben! In Hesekiel sagt er im neuen Bund: ich werde dich reinigen von all deinem Schmutz und all deinen Götzen! Er wird all diese Zisternen zerbrechen, die du baust, die undicht sind und kein Wasser halten können. Er wird sie zerschlagen und zerschlagen, bis du völlig Not leiden wirst an Allem! Das passiert natürlich, wenn du ein Mann Gottes bist! Wenn du nicht Gottes Mann bist, wird er dir die bösen Verlangen deines Herzens geben, das ist das schrecklichste, was du dir jemals vorstellen kannst. Die Pharisäer wollten Ehre von Menschen bekommen. Jesus sagte, dass Gott ihnen diesen Lohn der Ehre in Fülle gab und dann gingen sie in die Hölle.

Nun seht, was passiert, wenn er kommt. Die Himmel werden mit Krachen vergehen und die Elemente werden in großer Hitze zerstört werden und die Erde wird samt der Werke darauf verbrannt werden. ( 2. Petrus 3, 10 )

Die größten Berge dieser Welt werden sich in Nichts auflösen am Tag der Wiederkunft des Herrn. Er wird wie ein Dieb kommen. Er wird dann kommen, wenn niemand ihn erwartet. An anderer Stelle wird uns gesagt: Er wird kommen, wenn die Menschen sagen: “Friede, Friede”

Er wird kommen, wenn das Gespött der Menschen ihm gegenüber seinen Höhepunkt erreicht hat. Und wenn er kommt, dann wird sich alles ändern. Der Wert von Allem wird sich verändern.

Vor einigen Jahren sind Diebe in einen sehr, sehr exklusiven Laden eingedrungen. Aber sie haben das gemacht, um dem Ladenbesitzer einen gewaltigen Streich zu spielen. Es war nachts und sie brachen ein und haben überall die Preisschilder vertauscht. Am nächsten morgen öffnete der Laden und niemand wusste, was geschehen war. Und ein Kunde kam zur Kassiererin mit einen wundervollen Vase, die am Abend zuvor noch 10.000 Dollar wert war. Aber an diesem Morgen war sie 1 Dollar und 25 Cents wert. Ein anderer Kunde kam mit einer billigen Uhr, die am Abend vielleicht 15 Dollar wert war, jetzt aber 1215 Dollar wert war. Ihr könnt euch vorstellen, was für ein Chaos in jenem Laden entstand.

Jesus wird wie ein Dieb in der Nacht zurückkehren und im Moment, in dem er das tut, wird sich der Wert von Allem verändern. All die Dinge, die die Menschen für sehr wertvoll gehalten haben, werden am nächsten morgen NICHTS mehr wert sein. Euer Wohlstand wird NICHTS wert sein. Eure wundervollen Klamotten werden NICHTS wert sein. Euer teures Haus wird NICHTS wert sein. Euere menschlicher Ruhm wird NICHTS mehr wert sein. Und all eure großen Errungenschaften werden NICHTS mehr wert sein.

Heutzutage ist im Westen das Evangelium Jesu Christi NICHTS wert. Wir haben hier heute einen Straßenprediger aus England hier. Er steht inmitten der Stadt und ruft: “Jesus rettet!” und alles, was die Leute über ihn denken, ist: Warum schnappt sich der Mann keinen Job, der wirklich der Gesellschaft helfen würde? Warum ruft er uns diese wertlose Botschaft zu? Gottesfurcht ist in unserer Gesellschaft  NICHTS wert. Reinheit ist NICHTS wert. Hingabe an die Dinge Gottes ist NICHTS wert. Dienst im Namen Jesu Christi ist NICHTS wert. Wenn einer von euch zu seinen Eltern geht und sagt: “Gott hat mich berufen, ein Missionar in Indonesien zu werden” , dann würden viele eurer Eltern sagen: Wie könnt ihr euer Leben für so was wegschmeißen?

Aber am Morgen nach der Wiederkunft Jesu Christi wird die Tatsache, dass du einem Jünger im Namen Jesu Christi einen Becher mit Wasser gereicht hast, tausend Welten wert sein, samt allen darin enthaltenen Reichtümern.

Wie sollen wir dann leben?

 

Darlene Deibler Rose – Gottes Hand im Dschungel des Zweiten Weltkriegs

 

Gottes Hand im Dschungel des zweiten Weltkriegs

Dieses Buch möchte ich einfach einmal kurz darstellen. Es ist in der Tat ein bewegendes Buch. Erstens, weil  wir hier viel Leiden sehen, aber gleichzeitig im Leiden und im Schmerz immer wieder Gottes Bewahrung aufleuchtet. Es geht hier um die junge – und relativ jung verheiratete Darlene Deibler ( Rose ), die hier ihr Leben schildert, wie sie in den Wirren des zweiten Weltkrieges in die Hände der japanischen Truppen fällt, dort vieles durchmacht, von ihrem Mann getrennt wird und dieser auch stirbt, bevor sie sich je wiedersehen konnten. Gleichzeitig wird aber immer wieder Gottes Hand sichtbar, die Darlene vor vielem bewahrt hat.

In einer Weise weiß ich gar nicht, was ich groß dazu sagen soll. Das Lesen hat mich damals wirklich mitgenommen.

Das Buch ist also sicher keine leichte Kost, so wie auch das Leben – für die meisten – keine leichte Kost ist. Aber es ist in der Tat rührend, zu lesen,  wie Gott dennoch in solch schwieriger Lage wieder und wieder eingegriffen hat.

Ich lasse aber am besten einmal sie selbst zu Wort kommen. Sie schildert eine besondere Begebenheit. Die Situation ist die, dass sie in einer Zelle eingesperrt, die als Todeszelle fungierte und mehr oder weniger darauf wartet, hingerichtet zu werden.

[...] Und dann steckte jene Wache das Bajonett auf seine Waffe und hielt es mir an den Rücken und brachte mich so durch diesen ersten Zell-Block und als er vor einer dieser Türen halt machte, da sah ich die Türe an und auf der Türe war mit Kreide auf indonesisch geschrieben: „Orang ini musti mati“ – Also „Dieser Mensch muss sterben“ und ich wusste, ich war im Todestrakt. Ich erinnere mich an jenen Tag als der Wächter die Türe öffnete und von hinten schuckte er mich in diese kleine Zelle und ich traf gegen die andere Wand und als ich mich umdrehte kniete ich vor dieser Tür und als ich die Schlüsselspitze sah, denn ich wusste, dass für mich eine völlig neue Situation anbrach: Ich war eingeschlossen im Todestrakt.

Und als er den Schlüssel rauszog um weggzugehen, erkannte ich plötzlich, dass ich auf dem Boden jener Zelle saß und anfing zu singen. Wisst ihr, was ich sang? Ich sang ein kleines Lied, das ich als kleines Mädchen gelernt hatte, als ich in der Sonntagsschule war. Ich kann mich nicht mal errinnern, dieses Lied auswendig gelernt zu haben, aber ich saß da und sang:

Fürchte dich nicht, du kleine Herde, was auch immer dein Los
Er kommt in jeden Raum, wenn auch die Türen verschlossen sind.
Er verlässt euch nie und er wird nie weggehen,
So wisst um seine Gegenwart in der Dunkelheit bis zur Dämmerung

Sie konnten mich in jener Zelle einsperren, aber sie konnten meinen Herrn Jesus nicht aussperren. Diese Zelle wurde mir zu einem wahrhaftigen Zufluchtsort in der Wildnis. Viele Male als seine Gegenwart die Zelle füllte, öffnete ich meine Augen und dachte, ich sei in der Herrlichkeit und ich sah die Zellenwände um mich herum und erkannte, dass Gott dort mit mir war. Am ersten Tag warfen sie eine kleine, dünne Schüssel rein, die mit Reis gefüllt war mit ein klein wenig Zucker drauf und ich war so durcheinander ich konnte das nicht essen und der Wächter kam, nahm es wieder und sagte: „Wenn du keinen Zucker magst, dann bekommst keinen mehr“. Als sie merkten, dass ich an der Ruhr erkrankr war, gaben sie mir keinen Reis mehr, sondern gaben mir Reis-Porridge, natürlich, ohne Löffel, hatte ich gelernt, Reis mit den Fingern zu essen und das ist eine schöne Art, Reis zu essen, man rollt den Reis zu kleinen Reisbällchen zusammen und man schiebt den Reis einfach in den Mund. Ich mag es, Reis mit den Fingern zu essen, aber dieses Porridge, war schwerer zu essen.

Eines Tages kletterte ich ans Fenster hoch, um frische Luft zu bekommen, denn ich hatte einen Malaria-Anfall und ich kam auf den Balken, der über der Tür war und ich hing da oben und ich hatte einen Fuß an der Tür, den anderen aber auf der Fensterbank und ich hing da und versuchte Luft ins Gesicht zu bekommen, wegen des schrecklichen Fiebers wegen der Malaria und ich konnte von dort den Gefängnishof sehen, das Dach hing da so über, dass niemand mich sehen konnte, während ich sie aber sehen konnte und ich war sehr fasziniert davon, andere Frauen zu sehen. Und die meisten Frauen dort waren eingeborene Frauen, nur wegen kleinerer Vergehen dort und man gab ihnen die Erlaubnis in jenem Gefängnishof herumzulaufen gegen Nachmittag. Ich sah diese eine Frau und sie ging in Richtung des Zaunes, der an einer Seite des Gefängnishofes war, der Zaun war bewachsen mit einer Kletterpflanze und da durch kam eine Hand und in dieser Hand war eine Menge Bananen und als ich diese Bananen sah  – ich wollte irgendetwas zu essen – da konnte ich diese Bananen riechen und mich an deren Geschmack erinnern und ich wollte eine Banane, das war wie ein körperlicher Schmerz in mir und ich kletterte wieder herunter, ging auf meine Knie und sagte: „HERR. Ich bitte dich nicht um so viele Bananen wie sie hatte, ich hätte gern nur eine einzige Banane..“

Und dann tat ich, was ich denke, dass die meisten von uns es tun: Ich versuchte mir vorzustellen, wie Gott mir eine Banane in dieses Gefängnis bringen könnte. Ich sagte: „Herr, da sind diese beiden Männer, die mich verhört hatten und keiner von diesen würde mir jemals eine Banane bringen, das weiß ich. Und da ist dieser eine Wächter und der würde mir auch keine bringen und dieser alte Mann, der hier Abends kommt um als Wächter zu arbeiten, ich denke, er würde das vielleicht machen, wenn er wüsste, dass ich eine Banane möchte, aber ich möchte ihn nicht fragen, denn wenn sie ihn jemals dabei schnappten, mir eine Banane zu geben, würde er vielleicht hingerichtet.“ Ich sagte: „Herr, das waren alle, hier ist sonst niemand da und ich sagte: Bitte Herr, denk nicht, dass ich undankbar bin für dieses Reis-Porridge, ich bin wirklich dankbar und es tut mir leid, wenn ich um eine Banane bitte und du keine Banane hier zu mir in die Zelle bringen kannst“. Und ich konnte mir in keinster Weise vorstellen, wie Gott jemals eine Banane hier hereinbringen könnte.

Und der Wächter kam und öffnete die Tür. Und ich stand sehr schnell auf. Aber dort in der Tür stand der japanische Kommandant meines früheren Gefangenenlagers und er lächelte und es war so lange her, dass ich ein freundliches Gesicht gesehen hatte, seit ich jemanden lächeln gesehen hatte. Ich klatschte einfach in die Hände und sagte: – Tuan Yamaji, seperti lihat sobat jang lama, „Mr. Yamaji, es ist, als würde ich einen alten Freund sehen!“ Und Tränen stiegen in seine Augen. Er sagte nicht ein einziges Wort, drehte sich um und ging hinaus in den Hof. Dort sprach er lange mit den beiden Offizieren, die mich verhört hatten. Ich weiß nicht wirklich, was er ihnen sagte. Aber ich denke, er erzählte ihnen von dem Tag als ich hörte, dass mein Mann Russel gestorben war und damals rief er mich gegen Nachmittag in sein Büro und er sagte: ich wollte einfach nur mit ihnen reden. Und ich sagte: Ich möchte ihnen einfach nur von jemandem erzählen, den ich kennen lernte als ich 9 Jahre alt war in Boone, in Amerika. Sein Name ist Jesus. Er ist der Sohn Gottes. Des Schöpfers. Vielleicht, Mr. Yamaji, haben sie nie von ihm gehört, aber ich möchte ihnen von ihm erzählen“. Und der Herr gab mir die wunderbarste Gelegenheit den Plan der Erlösung vor diesem japanischen Offizier auszubreiten und er nickte mir zu und ich sagte: „Deswegen, Mr. Yamaji, hasse ich sie nicht, denn, wo immer die Liebe Gottes unsere Herzen füllt, da ist kein Raum für Hass. Ich weiß nicht, aber vielleicht hat Gott mich genau für diesen Tag an diesen Ort für diesen Moment, um ihnen zu erzählen, dass Gott sie liebt und dass sein Sohn Jesus Christus für sie starb“ und als ich ihm Gottes Erlösungsplan vor Augen malte, da fingen die Tränen an, über seine Wangen zu laufen und er nickte mir weiter zu. Und ich wusste von jenem Moment an: Dieser Mann war mir ein Freund geworden. Und ich glaube wirklich, dass Gott ein großes Werk im Herz dieses Mannes tat.

Und ich glaube, das erzählte er an jenem Tag diesen beiden Männern, denn ihr Köpfe senkten sich mehr und mehr, ich denke, er legte große Fürsprache für mich ein. Schließlich kam Mr. Yamaji zu meiner Zelle zurück. „Sie sind sehr krank, nicht wahr?“ fragte er mitleidvoll.
„Ja, Mr. Yamaji, das stimmt.“ Er sagte: „Ich fahre nun zum Lager zurück“. Er erzählte mir später, wie er für 3 Tage von Büro zu Büro lief, bevor er letztlich die Erlaubnis bekam, mich zu sehen. Und er sagte: „Ich gehe zurück ins Lager, die Frauen fragen sich alle, wo Sie sind und was Ihnen geschehen ist“. Er erzählte mir später, dass jene beiden Offiziere Nachricht sandten, dass ich an Tuberkulose sterben würde und  nie wieder ins Lager zurückgesendet wüde, denn es sei so, dass ich an Tuberkulose sterben würde, weil sie nicht sagen wollten, dass ich enthauptet werden sollte. „Ich fahre nun zum Lager zurück. Haben Sie eine Nachricht für die Frauen?“
Ich antwortete: „Ja, Sir, wenn Sie zurückfahren, sagen Sie ihnen bitte, daß es mir gut geht. Ich vertraue immer noch auf den Herrn. Die Frauen werden verstehen, was ich meine, und ich glaube, Sie auch.“ „Er nickte. Dann drehte er sich um und ging.

Und als er ging und die Tür verschlossen war, da traf es mich wie ein Schlag. Ich hatte mich vor keinem jener Offiziere verneigt. Ich sagte: Oh Herr, warum hast mich nicht daran erinnert, mich vor ihnen zu verbeugen. Sobald Mr. Yamaji weg ist, werden sie zurückkommen und mich verhören. Ich möchte nicht mehr durch noch ein Verhör müssen. Und dann hörte ich den Wächter kommen. Und ich wusste, dass er wegen mir kam und stand auf und sagte: „Herr, gib mir Stärke, weil die brauche ich für dieses Verhör“. Aber als die Tür sich öffnete, da kam der Wächter herein und er legte sie alle auf den Boden. Wisst ihr, was sie waren? Bananen. Ich setzte mich hin und zählte sie. Da lagen 92 Bananen. Ich weiß nicht, was ihr getan hättet. Ich legte sie so weit von mir weg wie ich konnte und das war nicht weit weg, denn ich hab keinen großen Charakter und ich sagte: „Herr, ich habe nicht das Recht diese Bananen zu essen. Gestern habe ich dir gesagt, dass es keine einzige Möglichkeit auf der Welt gebe, dass du überhaupt eine Banane hier herinbringen könntest“. Und so lieblich sagte er: „Das  ist, was ich dir tun mag, dir über alles Denken und Bitten hinaus überfließend zu geben.“

Der neue Atheismus ( Link ) (DVD)

Der neue Atheismus

An dieser Stelle mal ein Hinweis auf eine DVD, die vielleicht ganz hilfreich sein mag für den einen oder anderen. Es geht schlicht um das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Glaube, John Lennox spricht hier ( komplett auf Deutsch ) vor einer Menge Studenten an der Uni Salzburg. Das Publikum bei diesem Vortrag ist also nicht christlich, er erklärt schön langsam, warum er Christ ist, wie er das als Wissenschaftler mit der Wissenschaft vereinbaren kann und wo Fehler der sogenannten “neuen Atheisten” ( Richard Dawkins ( “Der Gotteswahn ) , Christopher Hitchens ( “Der Herr ist kein Hirte” ) ….) liegen.

Das Thema Glaube und Wissenschaft kann wirklich Bücher füllen und man sollte von den Vorträgen gewiss nicht Antwort auf alle Fragen erwarten. Für jemanden, der sich sehr wenig mit dieser Thematik befasst hat, kann die DVD wirklich wunderbar sein, sowohl für Christen als auch für solche, die es nicht sind. Wer sich damit schon sehr tief befasst hat, der wird logischerweise wenig neues hören, aber die kleinen Anekdoten über Dawkins u.a., die John Lennox bringt, sind durchaus interessant.

Die Vorträge sind vor allem darauf ausgerichtet, zu zeigen, dass es keinen zwingenden Grund gibt, daran zu glauben, dass es keinen Gott gibt und, dass es genug Evidenz gibt, an den lebendigen Gott zu glauben, der sich – nicht nur durch seinen Sohn Jesus Christus – selbst geoffenbart und gezeigt hat in dieser Welt. Weiterhin zeigt er auf, welche Probleme im Atheimsus z.B. bzgl. der Ethik aufkommen können. Auch geht er der Frage nach, ob Religion an sich generell gefährlich ist, wie z.B. von Dawkins behauptet wird.

Die Titel der Vorträge lauten:

1. Hat die Wissenschaft Gott wirklich begraben?
2. Ist Religion gefährlich?
3. Ist Moral auch ohne Gott möglich?

Dazu gibt es noch einiges an Bonusmaterial – z.B. eine Frage und Antwort-Runde, in der sich John Lennox den kritischen Fragen stellt, die unter den Studenten während der Vorträge aufgekommen waren.

Weiterführende wissenschaftliche Literatur:

95 Thesen gegen die Evolution

Darwin im Kreuzverhör

Fakten des Glaubens

Die Tatsache der Auferstehung

Weiterhin ein Hinweis auf eine kleine Linksammlung zum Thema: “Verteidigung des Glaubens”

John Lennox Website

Und nun ja. Ihr seht, ich kann es nicht lassen:

Ohne Entschuldigung – Paul Washer ( Den Text findet man HIER )

Ich predigte in Polen in einer Stadt, die an der Grenze zu Tschechien liegt und ein junges, hübsches Mädchen, 17 Jahre alt, gab ihr Zeugnis, ihr Name war Jarmila. Ich werde diese Geschichte nie vergessen. Wenn man reist, dann hört man so viel und vergisst das meiste, aber diese Geschichte werd ich nie vergessen. 17 Jahre also und mein Übersetzer, der vom Beruf her Arzt war, der sagte zum mir: „Ravi, du musst diese Geschichte hören, denn wenn sie sie erzählt hat, wird kein trockenes Auge mehr in dieser Menge sein“ und da waren bestimmt 2000 Leute im Zelt, auch Leute aus Krankenhäusern in ihren Krankenbetten und Tragbahren.

Und um das zusammenzufassen: Sie erzählte ihre Geschichte. Wie sie mit Gott rang und gegen ihn kämpfte und auf Gott wütend wurde, ich werd hier nicht die Gründe nennen, aber ich konnte ihr Herz durchhören, warum sie so zornig auf Gott war. Am Ende schwor ich Gott, dass ich absolut nichts mehr mit ihm zu tun haben möchte und dann sagte ich das zu ihm: „Ich will, dass du weißt: Ich werde niemals wieder meine Hände im Gebet zu dir falten. Denn ich hasse ich dich, ich kann es nicht ertragen, was du mit meinem Leben getan hast.“ Sie sagte: „An jenem Abend, nachdem ich das gesagt hatte, da entschied ich, dass ich nicht mehr leben wollte, ich sollte in Opern und Theatern in Tschechien auftreten, aber mein Leben sah so falsch aus und ich hatte meinen Zorn darüber Gott und meiner Familie nicht wirklich ausgedrückt. Ich stieg jene Nacht auf mein Fahrrad und hatte entschieden, jene Nacht Selbstmord zu begehen. Und so wartete ich darauf, dass ein Zug vorbeikam und als ich diesen Zug vorbeifahren sah, da stieg ich schnell auf mein Fahrrad und trat in die Pedale, so dass ich genau im richtigen Moment vor dem Zug liegen würde und als ich gegen diese erste Eisenbahnschiene fuhr, da flog ich kopfüber vom Rad ich überschlug mich und als es mich überschlug“ sagte sie, „ich weiß nicht mehr genau was dann passierte, aber ich sag euch, was ich nun weiß, was passierte: Ich war außerhalb der Schienen gelandet außer meinen beiden Händen, die über der Eisenbahnschiene lagen und der Zug fuhr direkt drüber und trennte mir beide Hände ab“. Und sie hob ihre Hände hoch, das waren zwei Gummi-Hände, die sie vorzuzeigen hatte.

Und als sie jene Geschichte erzählte, waren die Leute so tief ergriffen, dann sagte sie, dass sie ins Krankenhaus gebracht wurde und ihre Großmutter kam und gab ihr das Buch der Psalmen und ein Psalm, den mir mein polnischer Freund übersetzte Es schien ihr genau das Wort für ihr einsames Herz und ihren zerstörten Körper jener Zeit zu sein. und wie Gott zu ihr sprach und ohne Umschweife: Sie legte ein Gelübde ab und bereitet sich heute darauf vor, Gott zu dienen.

Aber sie sagte: „Das erste mal, als ich dieses Zeugnis weitergab, da saß eine Frau im Saal, die anfing zu weinen als ich zu dem Teil kam, wie ich Selbstmord begehen wollte und mich vor den Zug werfen wollte“ und sie kam danach zu Jarmila und sagte: „Ich war in diesem Zug, der dieses junge Mädchen vor langer Zeit überfuhr und sie sagte: Als jener Schaffner uns erzählte, dass ein Mädchen versuchte Selbstmord zu begehen und ihr dabei die Hände abgetrennt wurden und sie nun ins Krankenhaus gebracht wurde, da beugte ich meinen Kopf und sagte: „was auch immer durch diese Erfahrung geschehen mag, Gott , würdest du bitte dieses kleine Mädchen lehren, dass du sie liebst und du sie zu dir bringen möchtest“. Durch das Gebet dieser Frau und das Buch der Psalmen, die ihr von ihrer Großmutter gegeben wurden, in diesem Krankenhauszimmer, als sie keine Hände mehr hatte, von denen sie zu Gott sagte, sie würde sie nie wieder zum Gebet falten, lag sie in diesem Bett und gab ihr Leben Christus.

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